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  • vom 01.09.2017
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Änderungshistorie

In Kraft getreten am 1. September 2017 (GV. NRW. S. 692).
Aufgehoben durch § 46 Absatz 2 Nummer 27 des Gesetzes vom 4. Dezember 2024 (GV. NRW. S. 1144), in Kraft getreten am 1. Januar 2025.

Verordnung über die Konzentration der europäischen Verfahren für geringfügige Forderungen nach der Verordnung (EG) Nr. 861/2007

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Vom 19. Juli 2017

 

Auf Grund des § 1104a der Zivilprozessordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3202; 2006 I S. 431; 2007 I S. 1781), der durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2017 (BGBl. I S. 1067) eingefügt worden ist, in Verbindung mit § 1 Absatz 2 des Justizgesetzes Nordrhein-Westfalen vom 26. Januar 2010 (GV. NRW. S. 30), verordnet das Ministerium der Justiz:

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§ 1 Gerichtliche Zuständigkeit

Die Verfahren nach der Verordnung (EG) Nr. 861/2007 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 11. Juli 2007 zur Einführung eines europäischen Verfahrens für geringfügige Forderungen (ABl. L 199 vom 31. Juli 2007, S. 1, L 141 vom 5. Juni 2015, S. 118), die zuletzt durch die Verordnung (EU) Nr. 2015/2421 (ABl. L 341 vom 24. Dezember 2015, S. 1) geändert worden ist, werden für alle Amtsgerichtsbezirke in Nordrhein-Westfalen dem Amtsgericht Essen übertragen.

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§ 2 Übergangsvorschrift

Für Verfahren, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung anhängig geworden sind, verbleibt es bei der bisherigen Zuständigkeit.

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§ 3 Inkrafttreten, Berichtspflicht

(1) Diese Verordnung tritt am 1. September 2017 in Kraft.

 

(2) Das Ministerium der Justiz berichtet der Landesregierung bis zum 31. Dezember 2022 und danach alle fünf Jahre über die Erfahrungen mit dieser Verordnung.

 

 

Der Minister der Justiz

des Landes Nordrhein-Westfalen

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